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Billig vs Teuer: Teigkarte und Dough Knife

Wer bäckt, braucht Werkzeug um Teige aus Schüsseln zu kratzen oder schwere Teige in Portionen zu teilen, zu formen und zu schneiden. Dafür gibt es zwei sehr ähnliche Küchenhelfer: Da ist einmal die biegsame Teigkarte aus Plastik, perfekt um Teige aus rundlichen Schüsseln zu schaben. In der Gastronomie ist die Teigkarte sozusagen der Werbekugelschreiber der Pâtisserie-Lieferanten. Selbst die käufliche Variante, zum Beispiel von Manufactum aus Biokunststoff, ist so günstig, dass die Versandkosten eine größere Rolle spielen als der Preis der Teigkarte. Die auf dem Bild ist das Werbegeschenk, schön rundlich und etwas fester, die von Manufactum ist auf dem Thumbnail ganz links zu sehen, sie ist etwas weicher und eckiger.

Teigschaber

Die Metall-Variante der Teigkarte heißt auf englisch „Bench Knife“ oder „Dough Knife“. Auf deutsch kenne ich kein richtig gutes Wort dafür, oft werden die Dinger Teigspachtel oder Teigschaber genannt, was es nicht wirklich trifft. Jedenfalls braucht man für feste Teige - vor allem um Brotlaibe zu formen - unbedingt ein Dough Knife, je größer desto besser. Lange habe ich dafür einfach einen sehr breiten Spachtel aus dem Baumarkt verwendet (rechtes Bild). Der tut, was er soll und kostet fast nichts. „Campbell’s Dough Knife“ hat eine Art Teflonbeschichtung (ich weiß: Teflon doof) und die ist nicht ganz so glatt wie das blanke Eisen des Baumarkspachtels. Dadurch bleibt ein ganz dünner Mehlschleier auf dem Dough Knife, wenn ich es kurz ins Mehl tauche. Und dadurch lassen sich Teiglinge deutlich leichter straffen und formen als mit dem Baumarktspachtel oder Edelstahlvarianten aus dem Bäckereibedarf. Das Dough Knife kostet leider teuer und der Versand aus Brexit-Land hat in meinem Fall Monate gedauert. Aber irgendwann war es da und seitdem benutze ich das CDK.


Bench Knife oder Dough Knife

Baumarktspachtel als Bench knife


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