Für mich gibt es einen wirklich guten Spargelschäler und zwar den von Pfiffikus: der Schäler ist konstruiert wie eine Messerklinge, mit einem beweglichen Abstandshalter um die Dicke der Spargelschalen einzustellen. So kann man ziemlich easy alle zähen Fasern abschälen und verschwendet dabei möglichst wenig von der teuren Spargelstange. Gleichzeitig schneidet der Schäler auch das trockene Ende der Spargelstange elegant ab. Man kann ihn alle paar Jahre zum Schleifen geben und es gibt sogar Versionen für Linkshänder natürlich auch für Rechtshänder. Manchmal ist der Schäler leider nicht verfügbar oder nur mit Plastikgriff, die Marke hat wohl mehrfach den Besitzer gewechselt im Laufe der Jahre. Im Moment gibt es gerade beide Modelle, sie kosten etwa 20 €, also mehr als ein gewöhnlicher Schäler. Obwohl dieser perfekte Spargelschäler existiert, gibt es Alternativen, manche versuchen sogar Spargel mit einem kleinen Messer zu schälen. Am zweitbesten funktionieren aber vor allem die Modelle, bei denen du die Spargelstange flach auf das Schneidebrett legst - oder auf einen umgedrehten Kochtopf (die Witzigmann-Methode), dann können sich die Hände besser drumherum bewegen. Einfach mit einer Hand die Spitze der Spargelstange festhalten, mit der anderen Hand den Schäler mit leichtem Druck von der Spitze zum Ende ziehen. Nach jeder Schälbewegung, die Stange ein paar Millimeter drehen. Mit dem Pfiffikus passiert eine vergleichbare Bewegung auf dem Unterarm – hier ein kleines Handy-Video dazu:
Links der Pfiffikus, rechts auch ein bei Köchen recht beliebter Schäler von Kuhn Rikon - aber dazwischen liegen Welten.

Mit dem unteren Teil des Schälers kann man das Spargelende gut abschneiden.

